Gut, Zeit zum Planen zu haben

Jetzt wo der Entschluss gefasst ist, endlich den Traum des elektro Oldie zu realisieren geht es ganz schön schnell voran. Ein Umbaupartner mit eigener Werkstatt ist gefunden. Der Meisterbetrieb will sich künftig um Kunden bemühen, die ähnliche Projekte verwirklichen wollen. Dafür stellt er Werkstatt und KnowHow zur Verfügung.
Eine Werkstatt für die groben mechanischen Arbeiten scheint auch gefunden zu sein, nur ist die weit weg und verschafft uns einen Kurzurlaub im Süden.
Der Lieferant der E-Komponenten hört sich zuversichtlich an und auch die Teilepreise sprengen das Budget nicht.
Der Taunus ist, zumindest telefonisch gekauft und wird in den nächsten Tagen abgeholt um dann zu entscheiden, welche Teile getauscht werden sollen.
Sogar einen Trailer Vermieter, der einen Sonderpreis für Langzeitmiete anbietet konnte ich auftreiben.
Auch zwei gebrauchte Fachbücher als Reparaturanleitung für alte Knudsen konnte ich auf ebay günstig ergattern.

Es geht weiter. Neueste Idee ist, eine AHK anzubauen um zB. einen Faltwohnwagen mit zu den Oldtimer Treffen ziehen zu können. Auch würde ich gerne eine E-Auto Ladesteckdose oder zumindest eine 230V Steckdose im Taunus verbauen, wie es der Sion von Sono Motors auch hat. Dann kann man auch mal einem Akkuschwachen E-Auto Starthilfe geben.

Traumverwirklichung. Ich baue ein E-Auto.

Ford Taunus Umbau Projekt

Seit Jahren möchte ich ein E-Auto bauen. Bisherige Anläufe führten bislang aber immer nur zum Kauf eines entsprechenden Fahrzeugs. Einmal stand sogar schon ein Trabi in der Werkstatt, wurde dann jedoch durch einen Tazzari ersetzt. An diesem habe ich dann erste Erfahrungen mit dessen Reparatur und danach mit den Fahreigenschaften sammeln können.
Es folgte ein Citroen-Zero, der Bruder des Mitsubishi IMIEV als sehr schönes, kleines E-Auto. Danach fuhren wir Renault Fluence und derzeit einen Renault Zero. 
Nebenbei immer E-Bikes, speed Pedellec und Elektroroller.

Aber das eigentliche Bauen oder Umbauen eines Autos blieb bislang auf der Strecke. Meist mit der Entschuldigung, keine Zeit dafür zu haben, weil unser Resthof sehr arbeitsintensiv war. Jetzt haben wir verkauft, es steht also mehr Zeit und ein wenig Spielgeld zur Verfügung. Leider fehlt es jetzt an Platz in einer eignen Werkstatt.

Egal, es geht los und ich baue mein erstes E-Auto. Es wird ein E-Oldie, ein alter Ford Taunus. Genau der Typ Taunus, den ich als 17 Jähriger als mein erstes Auto gekauft und restauriert hatte.

Dazu passt auch ein Bericht über die aktuelle Tempolimit Diskussion. Aus Effizenzgründen wurde diese Diskussion auch in den 1980er Jahren schon geführt. Als Taunus Fahrer in dieser Zeit fand ich Tempo 120 sehr gut, denn danach stieg der Verbrauch immer über 10l/100km. Außerdem war der Motor eh nicht stark genug um schnell zu fahren.
Mit einem E-Auto merkt der Fahrer schnell, dass ab Tempo 90 der Verbrauch deutlich steigt. Dies liegt nun einmal an der Physik des Luftwiderstands. 

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