Planung läuft an

Samstag geht es (vermutlich) los. Immerhin habe ich den Abholtermin in Nordhessen für Samstag Mittag vereinbart und kann ein Zugfahrzeug plus Trailer von einem Tansania Tour Freund günstig ausleihen. Vermutlich sage ich aus zwei Gründen, denn ersten war ich gerade für längere Zeit in Afrika und da sind Planungsänderungen absolut üblich. Auch sind Zeitangaben für Termine eher etwas höfliches, aber nichts verbindliches. Einerseits eine angenehme Art zu leben, andererseits macht es die verlässliche Zusammenarbeit schwierig.
Zu Anderen muss ich natürlich die Virus Panik in Deutschland beachten. Wer weiß denn schon, ob ich am Samstag noch nach Hessen einreisen darf oder ob die Grenzen zwischen Nord- und Mitteldeutschland geschlossen werden. Außerdem könnte ich ja auch selber Husten bekommen und in häuslicher Isolation gehalten werden. Mal abwarten und Kaffee trinken.

Zumindest freue ich mich erst einmal auf den nächsten Realisierungsschritt. Eine Tagesfahrt zusammen mit der jüngsten Tochter kann sehr anstrengend sein. Es ist aber deutlich nötig einen Tag enger zusammen zu verbringen um die Stressfaktoren der Pubertät abbauen zu können. Hoffentlich geht das nicht nach hinten los und wir zanken uns nur noch mehr. Ich muss mir bezüglich des Adoleszenz-Verhaltens mehr Fatalismus angewöhnen um mit mir selber besser klar zu kommen.

Zurück zum Auto. Ich weiß schon, in welche Selbsthilfe Werkstatt es gestellt werden kann. Vermutlich habe ich auch schon einen Karosseriemeister, der die Blecharbeiten übernimmt. Auch die Technik wie Bremsen und Lager und Stoßdämpfer werde ich dort überarbeiten. Leider muss ich wohl selbst arbeiten um die Kosten zumindest ein wenig im Rahmen zu halten. Unterboden reinigen und Hohlraum versiegeln wird wieder über eine Spezialfirma erfolgen können. Leider mit 2000€ ein großer Einzelposten. Aber wenn das Auto einige Jahre durchhalten soll ist dies wohl sinnvoll.

Ein ungeklärtes Thema ist die Lackierung. Ich höre hier überall, dass kaum noch ein Lackierbetrieb diese Arbeit übernehmen mag. Die sind alle mit lukrativen Teillackierungen ausgebucht und wollen keinen Stress mit Oldtimer Liebhabern. Die Suche wird interessant, aber Ende April will ich so weit sein, dass das Auto technisch fertig ist und ich den E-Motor einbauen könnte.

Autor: msallach

Meine Familie und ich leben seit über zwanzig Jahren im Kreis Steinburg. Jetzt in Itzehoe. Ich bin politisch bei den Grünen aktiv, arbeite hauptsächlich als Lehrer und engagiere mich für Entwicklungsarbeit zusammen mit dem SES Bonn. Zusätzlich pflege ich Partnerschaften zu Tansania um die dortige Entwicklung zu unterstützen. Meine Interessen sind der Energiewandel und damit auch die Elektromobilität.

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