Modellbau für Erwachsene

Ein Samstag Vormittag in der Garage, das hat Spaß gemacht. Ob es nun ein Vorteil ist, dass ich n dieser Garage nur zu Geschäftszeiten arbeiten kann und damit Samstag und Sonntag nicht viel schaffe ist mir noch unklar. Natürlich können viele Arbeiten, wie Elektronik oder Kleinteile-Überholung auch im Keller erfolgen.Außerdem verfalle ich nicht in die Situation, ausschließlich am Fahrzeug zu schrauben.

Es gibt ja auch noch andere Dinge, die zu erledigen sind. Und es gibt da auch noch eine Familie, die manchmal Bedarf hat.

Heute war wieder einmal Modellbau dran. Als Ingenieur denke ich oft zu lange darüber nach, was wie gehen könnte. Oft habe ich Ideen, wie man einzelne Teile und Verbindungen intelligenter als Original herstellen sollte. Andere halten dann die Originalität hoch und behaupten, das der Wert des Fahrzeugs sinkt, wenn ich nicht nach Originalmuster arbeite. Aber durch die Implantation eines neuen, elektrischen Motors ist die Originalität eh nicht mehr gegeben. Der Wert des Fahrzeugs kann damit nicht wirklich ermittelt werden. Ich werde einfach die Herstellungskosten auflisten und hoffen, dass nie ein diesbezüglicher Streit mit einer Versicherung auftreten wird. Schließlich wird der Wagen nicht zu oft auf der Straße sein. Dadurch sinkt die Gefahr, in einen Unfall verwickelt zu werden.IMG_20200508_160317

Die Front des Ford ist schon arg rostig. Je mehr Teile ich ausbaue, desto mehr Befall tritt dahinter zum Vorschein. Heute wollte ich eigentlich die Schürzenhalterung neu bauen und befestigen. Gebaut habe ich sie, aber dann erst einmal weitere Teile zerlegt und Rostumwandler zum Abschluss aufgetragen. Montag muss ich dann echtes Blech mit 1,5 mm zuschneiden, biegen anpassen und verschweißen. Zumindest wird es dann wohl einfacher, eine Naht ohne Löcher im Blech zu legen.

Autor: msallach

Meine Familie und ich leben seit über zwanzig Jahren im Kreis Steinburg. Jetzt in Itzehoe. Ich bin politisch bei den Grünen aktiv, arbeite hauptsächlich als Lehrer und engagiere mich für Entwicklungsarbeit zusammen mit dem SES Bonn. Zusätzlich pflege ich Partnerschaften zu Tansania um die dortige Entwicklung zu unterstützen. Meine Interessen sind der Energiewandel und damit auch die Elektromobilität.

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