Es sieht schon wieder wie eine Achse aus

Drei Stunden wollte ich an der Achse arbeiten. Es wurden dann aber über drei Tage verteilt gut fünfzehn Stunden bis sie wieder wie eine Achse aussieht. Fertig ist die Arbeit daran aber noch lange nicht.

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Die Lager auf die Nabe zu montieren habe ich mehrfach durchgeführt. Zuerst hatte ich die neuen Bremsscheiben vergessen, danach waren diese auch noch falsch herum montiert. Jetzt kann ich diese Arbeit aber fast im Schlaf wiederholen.
Körperlich anstengend war es dann gestern, als die Dämpfer und Federn montiert werden sollten. Die neuen Federn sind deutlich straffer als die alten ausgebauten, die ich gerne weiterverkaufe. Die Federspanner waren entsprechend schwer zu bedienen. Bei Sonnenschein und wenig Wind kam ich innerhalb von Minuten in Schweiß. Fitnessstudio Autowerkstatt.
Nach mehren Stunden kräftezehrender Arbeit war die erste Feder tatsächlich eingebaut. Ohne Hilfe ging es aber nicht, denn den letzten Zentimeter musste ich per Muskelkraft drücken, damit der Stoßdämpfer auch befestigt werden konnte.
Die zweite Feder ging etwas zügiger einzusetzen, war aber ähnlich anstrengend. Feierabend und ab zur Sitzung im Umweltausschuss. Zum Glück blieb noch Zeit für eine Dusche. Und das Wissen oder die Befürchtung, dass ich den ganzen Kram wieder zerlegen muss, denn die Enden der Spiralfeder steckten nicht in der Halterung. Eine Vierteldrehung ist noch nötig. Stahl auf Stahl fest eingespannt drehen?

Heute wieder einen Federspanner angesetzt, viel Schmiermittel und geduldige überlegte Vorgehensweise. Wiederum Schweißausbrüche. Aber es hat sich gelohnt, nach etwa einer Stunde hatte ich beide Seiten in die richtige Position drehen können.

Und nun? Wie geht es weiter mit dem Einbau der Achse. Erst muss noch der Motorraum lackiert werden, aber der Lack ist wiedermal nicht angekommen. Eine schier endlose Geschichte der Lackbestellungen.

Dann also die Lenkung überarbeiten. Im Grunde sieht sie ganz gut aus. Nur viel Dreck und Rost sind zu entfernen. Auch der Torsionsstabilisator ist rostig. Für beide Teile habe ich neue Gummis zur Befestigung an der Karosse schon im Karton.
Drahtbürste, Schraubendreher, Verdünner, Rostumwandler und schon sehen die beider´n Teile wieder besser aus. Sollte morgen auch der schwarze Lack für den Unterboden da sein, dann werden Lenkung und Stabi damit verschönert und gegen Umwelteinflüsse geschützt.

Feierabend, gleich geht es noch in den Kreistag. Eine lange Sitzung ist zu befürchten.

Autor: msallach

Meine Familie und ich leben seit über zwanzig Jahren im Kreis Steinburg. Jetzt in Itzehoe. Ich bin politisch bei den Grünen aktiv, arbeite hauptsächlich als Lehrer und engagiere mich für Entwicklungsarbeit zusammen mit dem SES Bonn. Zusätzlich pflege ich Partnerschaften zu Tansania um die dortige Entwicklung zu unterstützen. Meine Interessen sind der Energiewandel und damit auch die Elektromobilität.

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