Weiter geht es in Brokdorf

Nun ist der Ford in meiner alten Heimat Brokdorf. Dort soll er elektrifiziert werden. Nach einen recht aufwändigen Transport gestern ging es heute Nachmittag weiter. Ab auf die Bühne und den schweren Synchronmotor an die Kardanwelle stecken Obwohl Lars und ich nicht gerade schwächlich sind, war es doch sehr herausfordernd. Aber als der Motor endlich auf dem hydraulischen Heber lag, war das Anzeichnen der Maße für eine Halterung recht einfach. Jetzt muss ein Schlosser die notwendigen Winkel und Profile anfertigen. Der Motor sitzt übrigens dort, wo früher das Getriebe war. Denn eigentlich braucht man mit einem E-Motor ja kein Getriebe mehr. Jetzt muss ich aber aus Platzgründen die Kühlwasserleitung durch den Innenraum führen. Das wird die Steuerung bezüglich Heizungsanlage jedoch etwas einfacher gestalten.

Der Motor ist heute anschließend stilecht mit einem Motorkran in den Kofferraum verfrachtet worden. Nun liegt der Ford auch wieder so tief in den hinteren Federn, wie es sein sollte.

Bis zur Anpassung der Motorhalterung bleibt etwas Zeit. Ich hoffe, diese nutzen zu können um die Bremsen fertig zu stellen. Dazu gehört auch die elektrische Unterdruckpumpe für den Bremskraftverstärker.

Und natürlich gehen die Einbauten der Akkus, bzw. deren Halterungen parallel weiter.

Ich überlege zusätzlich ernsthaft, ob ich doch noch einmal einen Lackierer beauftrage bevor die Fenster wieder eingebaut werden können.

Autor: msallach

Meine Familie und ich leben seit über zwanzig Jahren im Kreis Steinburg. Jetzt in Itzehoe. Ich bin politisch bei den Grünen aktiv, arbeite hauptsächlich als Lehrer und engagiere mich für Entwicklungsarbeit zusammen mit dem SES Bonn. Zusätzlich pflege ich Partnerschaften zu Tansania um die dortige Entwicklung zu unterstützen. Meine Interessen sind der Energiewandel und damit auch die Elektromobilität.

2 Kommentare zu „Weiter geht es in Brokdorf“

  1. Hallo, ich beobachte das Projekt mit „Spannung“ im doppelten Sinne. 😉 Jetzt habe ich das Foto gerade gesehen und bin der Meinung, dass der Motor an der Stelle viel zu tief sitzt. Die originale Traverse sitzt fast auf Höhe der Kardanwelle und trägt das Geriebe über sich. Alles was tiefer als der Vorderachsträger und die Längsholme der Karrosse sitzt wird früher oder später beim Taunus Straßenkontakt haben. Auf der Vorderachse befestigen wäre denke ich einfacher, de Höhe stimmt, die Flucht der Kardanwelle wäre passender und die Entkopplung zur Karosserie wäre gegeben. Und nun weiter, freue mich auf News 🙂 Grüße Sebastian

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    1. Hallo Sebastian, danke für den Tipp. Das Ziel ist es ja, den Motor nicht im Motorraum und ohne Getriebe zu verbauen. Im TC1 ist das alte Geteriebe recht hoch verbaut und ich habe die Version mit der geteilten Kardanwelle. Die Flucht ist also nicht so gravierend. Aber die Entkopplung von der Karosserie wäre wünschenswert und erfordert einiges Nachdenken.

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