E-Auto bestellt

Wir fahren ja nun schon seit Jahren diverse E-Autos. Angefangen beim Tazzari Zero über den Citroen Zero und Renault Fluence bis zum jetzigen Zoe.
Den Umbau von Verbrennern zu E-Autos finde ich sehr interessant und hoffe, dass es sich insbesondere im Transporter Bereich immer stärker durchsetzen wird. Vorhandene LKW, bis hin zu Bussen oder Müll-Lastern, werden von unterschiedlichen Herstellern schon umgerüstet. Im PKW Bereich zeigt sich diese Tendenz eher noch nicht, wird aber meiner Meinung nach bald vermehrt angeboten werden.

Das, was ich mit dem alten Ford mache bleibt sicher eine Ausnahme. Bisher gibt es nur wenige Oldtimer Begeisterte, die die Originalität zerstören und den Motor tauschen.

Eher findet man mittlerweile viele Anbieter von Kleinstwagen, die auch für 16 Jährige schon geeignet sind, weil maximal 45 km/h schnell fahrend. Hier sind die Preise auch angenehm niedrig angesetzt. Als Stadtauto also auch für viele Erwachsene eine gute Wahl.

Sehr toll finde ich mutige Entwickler, die aus Enthusiasmus, verbunden mit Fleiß und Mut in die Autoproduktion einsteigen. In Deutschland gibt es diese zum Beispiel bei Sono Motors, die nun nach vielen organisatorischen und finanziellen Herausforderungen, endlich einen Produktionsstart vorhersagen.

Wir haben uns heute entschlossen und einen der Sion reserviert. Gleich wird die Anzahlung geleistet und wir hoffen, im Jahre 2022 dann unseren Sion zu erhalten. Das Promotion Modell hatten wir 2018 einmal kurz zur Probe fahren dürfen. Es ist ein schön großer Kombi, mit Anhängerkupplung und vielen netten „Spielereien“ von denen ich im Ford einiges ebenfalls verwirklichen möchte. Einfach umzusetzen und sehr nützlich finde ich beispielsweise die Steckdose am Auto. Damit kann man überall 230 V Wechselspannung nutzen. Auch kann ich einem anderen E-Auto mal Ladehilfe geben, falls der Akku leer ist bevor eine Steckdose aufzutreiben war. Das ist mir mit unserem ersten Zero auch zweimal passiert.

Morgen geht es dann mit Begeisterung wieder an den Ford. Einzelne E-Bauteile sind per Post schon angekommen. Nächste Woche wird der Motor geliefert. Nur die Karosse ist noch immer nicht fertig. Die Restauration braucht leider viel Zeit.

Modellbau für Erwachsene

Ein Samstag Vormittag in der Garage, das hat Spaß gemacht. Ob es nun ein Vorteil ist, dass ich n dieser Garage nur zu Geschäftszeiten arbeiten kann und damit Samstag und Sonntag nicht viel schaffe ist mir noch unklar. Natürlich können viele Arbeiten, wie Elektronik oder Kleinteile-Überholung auch im Keller erfolgen.Außerdem verfalle ich nicht in die Situation, ausschließlich am Fahrzeug zu schrauben.

Es gibt ja auch noch andere Dinge, die zu erledigen sind. Und es gibt da auch noch eine Familie, die manchmal Bedarf hat.

Heute war wieder einmal Modellbau dran. Als Ingenieur denke ich oft zu lange darüber nach, was wie gehen könnte. Oft habe ich Ideen, wie man einzelne Teile und Verbindungen intelligenter als Original herstellen sollte. Andere halten dann die Originalität hoch und behaupten, das der Wert des Fahrzeugs sinkt, wenn ich nicht nach Originalmuster arbeite. Aber durch die Implantation eines neuen, elektrischen Motors ist die Originalität eh nicht mehr gegeben. Der Wert des Fahrzeugs kann damit nicht wirklich ermittelt werden. Ich werde einfach die Herstellungskosten auflisten und hoffen, dass nie ein diesbezüglicher Streit mit einer Versicherung auftreten wird. Schließlich wird der Wagen nicht zu oft auf der Straße sein. Dadurch sinkt die Gefahr, in einen Unfall verwickelt zu werden.IMG_20200508_160317

Die Front des Ford ist schon arg rostig. Je mehr Teile ich ausbaue, desto mehr Befall tritt dahinter zum Vorschein. Heute wollte ich eigentlich die Schürzenhalterung neu bauen und befestigen. Gebaut habe ich sie, aber dann erst einmal weitere Teile zerlegt und Rostumwandler zum Abschluss aufgetragen. Montag muss ich dann echtes Blech mit 1,5 mm zuschneiden, biegen anpassen und verschweißen. Zumindest wird es dann wohl einfacher, eine Naht ohne Löcher im Blech zu legen.

Heute nur Wissen beschaffen

Lange geschlafen und erst nachmittags zur Garage geradelt. Den Kühlergrill anhalten und einpassen, Motorhaube auflegen und die Position des Schlossbleches überprüfen. Alte Kotflügel wieder anhängen und fixieren um die Passform des Vorderbaus zu prüfen. Stahlträger beim Recyclinghof als Behelfs-Amboss für kleine Kanten besorgen, einige Blechschnitte durchführen. Über Sandstrahlen und Rostumwandler diskutieren.

Mehr war heute nicht. Kein Schleifen oder Schweißen.

Morgen mit den Tür-Scharnieren wieder hin, Türen einhängen und schauen, das das Auto wieder gerade wird. Dann den Vorbau verschweißen bevor die Schürze abgeschnitten und ersetzt werden kann. Schließlich soll das neue alte Auto ja wieder gerade aussehen.

Ein Gesicht schaffen

Der Kundsen gefällt mir auch deswegen, weil ich das „Gesicht“, die Ansicht von vorne sehr mag. Hier muss leider an meinem Alten viel getan werden. Bis letzter Woche ärgerte ich mich noch, dass ich das Schlossblech herausgetrennt habe, obwohl es eigentlich noch ganz gut war.

Front bauen (5)
zerlegter Vorderbau

Nun, wo ich durch den Bodyshop in den Niederlanden, auch die Lampeneinfassungen neu beschaffen konnte, bin ich ganz froh, den unteren Teil auch zu zerlegen. Hier hatte schon jemand seine Schweißkünste versucht. Wenn die anschließenden Spachtelarbeiten nicht so nachlässig erledigt worden wären, würde man es gar nicht erkennen. Aber nun ist die gesamte Front herausgetrennt. Nur die Frontschürze wehrt sich noch, aber eine neue liegt schon bereit.

Einiges an Reparaturblechen kann man nicht kaufen, so bin ich wieder den Vormittag damit beschäftigt gewesen, neue Teile aus Karosserieblech zu schneiden und biegen. IMG_20200505_135931

Gerade eben habe ich im Keller eine Seite des Windblechs mit Gips ausgegossen um eine Form zu bauen. Das anschweißen neuer Bleche erscheint mir bei dem dünnen Blech

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Gips Abdruck erstellen

schwierig. Ich will versuchen, die Ecken aus GFK zu fertigen oder mit einem 3D Drucker herzustellen. Dazu muss ich nachher mal einen Kollegen befragen. Sven hat damit schon viele Erfahrungen, allerdings weiß ich nicht ob er auch schon Autoteile gedruckt hat.

Es bleibt spannend

Rahmen der Heckscheibe Instand setzen

Heute bin ich früh, das heißt gegen drei Uhr geweckt worden weil  eine Tochter nicht mehr schlafen konnte (oder eher noch nicht schlief). Danach schlief sie, aber ich nicht mehr. IMG_20200502_112819Also was tun? Zuerst einige Mails bearbeiten, Blogbeiträge schreiben, Zeitung lesen, Frühstücken und weiter Suaheli lernen, plötzlich war es acht Uhr und ich konnte in die Werkstatt fahren. Endlich wollte ich mal wieder etwas schaffen, nämlich die Löcher des Heckscheibenrahmen stopfen. Das lief erst gar nicht so gut, obwohl die von mir vorgefertigten Bleche gut passten. Aber ich kann noch nicht richtig mit dem Schweißgerät umgehen, so dass ich wieder große Löcher hinein gebrannt habe. Auch spielten mir die vom Hersteller Ford verlöteten Kannten Probleme. Aber als ich dann ein weiteres Blech gefertigt und eingepasst hatte und die Übung anhielt, ging es immer besser.
Zum Mittag war ich dann glücklich und hatte sogar mehr geschafft als gedacht. Es gab sogar ein Lob vom Werkstattmeister.

 

Zwei Tage ohne Werkstatt

Heute und gestern habe ich nicht am Auto arbeiten können. Und ich vermisse es tatsächlich. Morgen ist Feiertag und die Hallentore bleiben geschlossen. Ich muss also bis Samstag Vormittag aushalten. Dann werde ich aber die Bleche in den Rahmen der Heckscheibe einsetzen.

Am Vorderbau kann ich derzeit nicht viel tun. IMG_20200428_132109Zwar konnte ich die Lampenrahmen bestellen und diese kommen sicherlich Samstag an, aber die neuen A-Säulen werden wohl einige Wochen auf sich warten lassen. Mein Karosseriemeister riet mir aber zum Kauf der neuen (Nachbauten) weil die Form sehr aufwändig ist, so dass pro Seite ein voller Arbeitstag eingeplant werden müsste. Da ist das Warten auf die Neuteile nur halb so teuer und arbeitsaufwändig. Also bestellen.

In der Zwischenzeit gibt es ja noch andere Blecharbeiten und vermutlich erste Spachtel- und Schleif-Übungen zu erledigen.

Endlich schweißen

Allmählich wurde es Zeit, das Auto wieder zusammen zu bauen. Nachdem ich den Vormittag wieder nur Teile rausgeschnitten habe und Bleche gebogen und gedengelt habe ging es nachmittags an das Schweißgerät. Einige eigene Punkte habe ich auch selber gesetzt. Dabei habe ich natürlich auch gleich ein großes Loch in ein neues Blech gebrannt. Aber mit etwas mehr Übung wird es immer besser. Das Loch habe ich zumindest selber wieder mit Schweißdraht füllen können. Morgen habe ich Zeit, in Ruhe weitere Übungen an unsichtbaren Stellen zu tätigen.

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Der Beginn der Schweißarbeit 27.4.2020

Einiges an Rostumwandler, Drahtbürsten, Blechen und Rostschutzfarbe ist schon verbraucht. Bislang stent aber nur ein Innenkotflügel und der Unterbau für den Windlauf fahrerseitig wieder. Es bleibt noch viel zu flicken.

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Da muss der Wischermotor wieder drunter passen

Noch macht es Spaß.