auf nach Holland

Ja, wir fahren heute elektrisch in die Niederlande.
Nein wir fahren mit dem Zoe, nicht dem Taunus. Noch nicht.

Die Kotflügel und die A-Säulen hat Harrie letzte Woche aus GB geholt, aber das Verschicken wird länger dauern, weil Verpackungsmaterial aufgrund von Corona fehlt. Das war ja auch schon bei der Versendung aus GB nach NL ein Problem. Die Verpackungsindustrie scheint aktuell nicht genug liefern zu können. Entweder weil Fabriken schließen mussten oder, das nehme ich an, weil der Onlinehandel stark gestiegen ist. Ich werfe derzeit auch keine Kartone mehr in den Papiercontainer.

Also machen Bea und ich uns ein schönes Wochenende in Holland. Heute Mittag beginnt der Urlaub mit einem Essen in unserem Lieblingsdiner in Oyten. Dort soll es sogar eine fast schnelle Ladesäule geben. Danach müssen wir nicht einmal besonders sparsam fahren um das Wellness-hotel zu erreichen. Morgen dann noch 30 km zu Harrie, Teile einladen und dann entscheiden, wo wir die zweite Nacht verbringen. Ich könnte mir Leer vorstellen. Da war ich schon lange nicht mehr.

Mit etwas Glück erhalte ich auch noch neue Bremsschläuche und Handbremsseil. Auch frage ich dann gleich nach Rückleuchten Gläsern, denn meine beiden haben einen Riss.

Da die Akkus vorgestern geliefert wurden und der Motor ja schon lange auf seine Verwendung wartet kann eigentlich dem Elektrifizieren nicht mehr viel im Wege stehen. Bis zum Ende der Sommerferien sollte das erledigt sein können. Danach noch die Kleinigkeiten für TÜV und Spielkram einbauen. Ich bin frohen Mutes, noch dieses Jahr mit dem Ford einige Touren unternehmen zu können.
Vielleicht ja zum Windsurfen lernen nach Meldorf. Die nächste kleine Herausforderung. Aber die Surfschule hat wegen C.. noch zu. Schade.

Demontage

Mein Tag war ganz schön, denn ich konnte in der warmen Sonne den Ford zerlegen. Nach nur fünf Stunden mit viel Gequatsche zwischendurch, waren Sitze und Innenverkleidung sowie Zierleisten und Fenster inklusive Dichtungen ausgebaut.
Es ist schon erstaunlich, wie schnell das ging. Montag geht es an die Armaturen und den Motor. Danach sollten auch bald die Bleche zum Reparieren ankommen.
Ich hatte mich gestern richtig gefreut, einen Teilehändler für Ford Oldies in Holland zu finden. Harrie lässt regelmäßig Teile nachbauen und verkauft diese dann an Typen wie mich. Sogar neue Kotflügel werde ich wohl bekommen, sobald nach der Covid Krise das Werk wieder fertigt. Alle Bestellungen sind derzeit in der Warteschleife.
Mit den Blechen für Front- und Heckschürze, Seitenwand und Türkanten kann erst einmal weiter gewerkelt werden. Preislich halten sich diese Teile noch im angenehmen Bereich (billiger als bei vielen Neuwagen).
Der Gesamtzustand des Ford hat mich heute positiv überrascht. Nicht eine Schraube war so festgegammelt, dass sie sich nicht lösen ließe. Die Anzahl der Rostlöcher ist nur unwesentlich gestiegen. Wobei es die typischen Stellen betrifft. Dafür sind die Löcher angenehm klein.


Sogar die Scheiben sind heil ausgebaut, nur neue Dichtungen sollte ich schon noch finden, denn die alten sind schon arg porös.

Bei Sonnenschein am Oldie schrauben ohne Zeitdruck zu haben machte richtig Freude.

Teilesuche

Es ist schon aufwändig aber auch spannend. Gestern habe ich den neuen Wagen auf der Hebebühne untersucht und eine erste Liste mit zu beschaffenden Ersatzteilen erstellt. Die Technik wie Bremsen und Fahrwerk sind meist neu oder überholt zu bestellen. Aber Teile wie Kotflügel, Reparaturbleche oder Fensterdichtungen bereiten größere Probleme. Die Suche geht weiter.
Benötigtes Teil: Frontschürze Blech, Heckschürze Blech, Lenkung, Gummis Vorderachse, Traggelenke Vorderachse, Kotflügel links, Kotflügel rechts, Seitenteil Blech hinten links, Stoßdämpfer vorne, Stoßdämpfer hinten,   Bremsscheiben, Bremsbeläge, Bremssättel, Reparatursatz Bremssattel, Türspannstifte, Fenstergummis Heckscheibe, Fenstergummis Frontscheibe, Fenstergummis Seitenscheiben…

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Und demnächst wird dann auch die „Halle“ frei in der ich basteln kann. Als nächstes dann die Demontage. Die geht in der Regel schnell, vor dem Zusammenbau graust mir aber schon jetzt. Daran erinnere ich mich bei alten Projekten mit Schrecken.