Noch mehr Löcher

Gestern habe ich voller Eifer gespachtelt, Lack bestellt und die schweißtreibende Schleifarbeit begonnen.

Heute sollte der (ehemalige) Motorraum für die Lackierung vorbereitet werden. Schau an, Rost entdeckt und auch noch zwei kleine Löcher.

Bei näherem Hinsehen und Einsatz der Drahtbürsten kam mehr zum Vorschein. Also stand der Tag im Zeichen der Kariesbehandlung. Heraustrennen, entrosten und Bleche zuschneiden.

In diesem Zusammenhang habe ich dann gleich noch Bleche für die rechte A-Säule zugeschnitten und die Reparaturbereiche entrostet. Eigentlich sind ja zwei neue A-Säulen Bleche in GB bestellt, aber die können derzeit wegen der Pandemie nicht liefern. Links benötige ich eine neue, rechts tut es auch eine Reparatur.
Ich bin mir sicher, dass es weitere Knudsen Enthusiasten gibt, die mir die Reparaturbleche abnehmen. Zwei Türbleche und eine Spritzwand habe ich auch übrig. Manchmal ist man ja froh, passende Teile zu finden, falls sie gebraucht werden. Manche braucht man dann aber doch nicht.
Zu einer langfristigen Bevorratung will ich es aber nicht kommen lassen. Alles was über ist wird weiterverkauft.

Die neue Druckbecher-Pistole für die Hohlraum-Arbeiten ist auch angekommen. Mit Glück kommt morgen die Chemie dazu und ich könnte dann die Hohlräume mit Rostumwandler vorbehandeln. Nach dem Lackieren kommt dann die Versiegelung hinein.

 

Loch an Loch und hält doch

Wenn ich mir im Internet andere, ähnliche Autos ansehe, denke ich oft, dass ich nicht die beste Substanz erworben habe. Allerdings werden die schlecheteren Stellen in den Angeboten auch selten gezeigt.

so war der Spruch meiner Jugend. Gemeint ist ein Schwamm. Aber auch am Ford habe ich gestern wieder neue Löcher finden und behandeln dürfen. Wie ein Chirurg schneide ich dann die befallenen Teile heraus und fertige Implantate an. Nach einer Behandlung der Umgebung wird dann Ersatz eingebaut. Meistens geschweißt, manchmal aber auch geklebt. undefined

Heute, Samstag ist Schreibtisch angesagt, ich habe sogar eine neue Tastatur, weil die Alte allmählich zu wenig korrekte Anschläge fabriziert. Mit der neuen Tastatur habe ich aber eben diesen Blog abstürzen lassen, weil irgendeine Tastenkombination immer in den html Bearbeitung Bereich gewechselt hat und ich das zu spät merkte. Jetzt habe ich die Chance, neu und besser zu formulieren. Ärgere mich trotzdem über verlorene Zeit.

Montag dann die neuen Blechteile einbauen und verschweißen. Hoffentlich ist dann das neue Werkzeug, ein Schweißpunktfrässatz, vorhanden. Den habe ich mir gegönnt, um die Löcher am Windlauf beim Ausbauen nicht zu groß werden zu lassen. Diese schwierige Operation steht Montag an.

Dienstag sollen dann die Achsen ausgebaut, gereinigt, lackiert und wieder eingebaut werden. Einen Tag auf der Hebebühne.
Ich gehe davon aus, dass sicherlich weitere Überraschungen zum Vorschein kommen und der Einbau sich dadurch verzögern wird. Zumal Dienstag Abend auch eine Sitzung in Itzehoe stattfindet, der ich gerne beiwohnen möchte. Also maximal bis 15 Uhr basteln und danach den Stadträten auf die Finger schauen.

Endlich schweißen

Allmählich wurde es Zeit, das Auto wieder zusammen zu bauen. Nachdem ich den Vormittag wieder nur Teile rausgeschnitten habe und Bleche gebogen und gedengelt habe ging es nachmittags an das Schweißgerät. Einige eigene Punkte habe ich auch selber gesetzt. Dabei habe ich natürlich auch gleich ein großes Loch in ein neues Blech gebrannt. Aber mit etwas mehr Übung wird es immer besser. Das Loch habe ich zumindest selber wieder mit Schweißdraht füllen können. Morgen habe ich Zeit, in Ruhe weitere Übungen an unsichtbaren Stellen zu tätigen.

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Der Beginn der Schweißarbeit 27.4.2020

Einiges an Rostumwandler, Drahtbürsten, Blechen und Rostschutzfarbe ist schon verbraucht. Bislang stent aber nur ein Innenkotflügel und der Unterbau für den Windlauf fahrerseitig wieder. Es bleibt noch viel zu flicken.

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Da muss der Wischermotor wieder drunter passen

Noch macht es Spaß.